Live-Review! The Black Crowes 30.5. Stuttgart, Liederhalle
Während sich die Gallagher-Brüder wohl nicht mehr vertragen werden und es keine Oasis-Reunion geben wird, haben die Robinsons ihre Streitereien in den Griff bekommen und machen als The Black Crowes wieder gemeinsam Musik.
Ein Glück! Live immer noch großartig …

Auch der Support Jim Jones All Stars hat seine Momente. Garagig, soulig und funky legt sich die Truppe mit Bläserpower ziemlich ins Zeug. Der Sound zwischen James Brown und The Jon Spencer Blues Explosion groovt amtlich und sorgt für Stimmung in der Liederhalle.
Die steigt natürlich noch an, als The Black Crowes mit einem extrem coolen Bühnensetting mit vielen Amps, Lichtern und einem großen Spiegel loslegen. Wirkt irgendwie Theater- und Varieté-mäßig von der Optik. Die Musik dann feinster souliger und südstaatlicher Rock'n'Roll. Und Chris Robinson stimmlich und performerisch ziemlich gut drauf. Er wirft sich von einer Mick Jagger-Pose in die nächste, während sein Bruder stoisch und stark in die Saiten greift.
Die legendäre Band wurde nicht umsonst seinerzeit vom Melody Maker als „The Most Rock ’n’ Roll Band in the World“ bezeichnet. Alben wie „Shake Your Money Maker“ und „The Southern Harmony and Musical Companion“ vom Anfang der 90er sind Classics und werden mit einer coolen Setlist natürlich berücksichtigt. Aber auch die neuen Songs rocken und rollen ordentlich.
Wie auch immer … The Black Crowes sind zurück und das ist verdammt gut so.
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